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Damen Gummistiefel

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Der Gummistiefel als Arbeitsstiefel oder modisches Accessoire?


Gummistiefel sind waden- bis kniehohe Stiefel die aus Gummi, PVC oder Kunststoffmischungen hergestellt werden. Im Norddeutschen werden die Gummistiefel auch „Galoschen“ oder „Kaloschen“ genannt. Da sie absolut wasserdicht sind, werden sie als Regenschutz und Modeartikel zu Berufs- und Freizeitkleidung getragen. In der Landwirtschaft kommen vor allem Polyurethan Gummistiefel zum Einsatz, da diese PU-Material im Gegensatz zu Naturkautschuk länger beständig bleibt. Hochwertige Gummistiefel werden aus echten Naturkautschuk oder Gummimischungen hergestellt. Das machen sie im Vergleich zu den Gummistiefeln aus Kunststoff erheblich leichter. Die Gummistiefel werden in entsprechend bunt bedruckten Aufmachungen mit unterschiedlich hohen Absätzen, in verschiedenen Farben und Stilen hergestellt. Bei schuhwelt.de finden Sie eine bunte Auswahl an Damen Gummistiefeln.

Gummistiefel…


In Europa stießen die wasserfesten Stiefel anfangs auf Desinteresse, da das Material bei Hitze nicht stabil genug war und bei Kälte brüchig wurde. Im Jahr 1840 entdeckte der Reifenhersteller Charles Goodyear den plastischen Kautschuk und verkaufte seine Lizenz an den Amerikaner Hiram Hutchinson. Der Amerikaner gründete 1853 in Frankreich eine Fabrik und stellt bis heute hochwertige Gummistiefel her. Jahre später, im Winter 1955, präsentierte die North British Rubber Company in Edinburgh einen damals neuartigen, grünen Gummistiefel, der heute als Original Hunter Boot bekannt ist (Hunter ist Hoflieferant des britischen Königshauses). Jahrzehntelang waren Gummistiefel das bevorzugte Schuhwerk bei nassem Wetter und kamen in den 1980ern durch wasserfeste Schuhe mit GORE-Tex aus der Mode. Nachdem zahlreiche Prominente bei verschiedenen Events in Gummistiefeln auftraten, konnte sich die Stiefelmode rasant verbreiten und wurden in den Jahren 2005 bis 2008 zu einem modischen Accessoire.